Notruf : 112
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Kein Strom, was nun? - Verhalten bei Stromausfall

Die elektrische Energie ist aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Beginnend bei der Versorgung mit Licht, Wärme und dem Zubereiten von warmen Mahlzeiten, bis hin zum Betrieb von Kommunikationssystemen wie Telefon, Radio, Computer und Fernsehen ist der elektrische Strom unverzichtbar!

Umso wichtiger ist es, auch wenn dies selten vorkommt, jederzeit auf einen länger andauernden Stromausfall vorbereitet zu sein.

Im Folgenden möchten wir Ihnen Tipps zum Verhalten bei einem Stromausfall geben.

Licht:
Halten Sie Folgendes an einem, auch bei völliger Dunkelheit, gut erreichbarem Ort bereit:

  • Kerzen / Teelichter mit Streichhölzer / Feuerzeuge
  • evtl. zusätzliche Gas- / Petroleumlampe (zusätzliche Nutzung der Abwärme)
  • Taschenlampe mit Ersatzbatterien – Keine Akkus, da sich diese mit der Zeit selbst entladen!

Es sollte immer eine ausreichende Menge vorhanden sein, um längere Zeiträume überbrücken zu können

Wärme:
Da die meisten Wohnhäuser eine Heizungsanlage besitzen, die eine Stromversorgung für ihre Steuerung, Zündung und Pumpen benötigen, ist mit deren Ausfall zu rechnen. Wer im Besitz eines Holzofens ist, hat es da etwas besser, sollte aber auch Folgendes griffbereit haben:

  • bei Besitz eines Holzofens: ganzjährig Vorrat an trockenen Brennstoffen
  • Gasheizer, Ersatzweise Camping-Gaskocher
  • warme Decken/dicke Kleidung

Kochen:
Um bei länger anhaltendem Ausfall der Stromversorgung warme Mahlzeiten zubereiten zu können, sollten vorhanden sein:

  • Spiritus / Feststoff- oder Camping-Gaskocher oder evtl. Gasgrill
  • ausreichender Gasvorrat / Brennstoff

Information:
Da die Bevölkerung in den meisten Fällen über die Medien informiert werden, benötigen Sie, um evtl. Anweisungen von Behörden oder der Feuerwehr folgen zu können, ein

  • batteriebetriebenes Radio (auch möglich: Autoradio)

Im Notfall:
Die meisten Haushalte besitzen in heutiger Zeit schnurlose Telefone, Telefonieren via Internet (VOIP) oder über das Kabelfernsehnetz. Dies setzt jedoch voraus, dass die dafür nötigen Komponenten wie Telefonanlage, Kabelmodem, etc. mit Strom versorgt werden, damit sie funktionieren. Auch das schnurlose Telefon funktioniert nicht mehr, wenn die Basisstation nicht mehr mit Strom versorgt wird! Das Absetzen eines Notrufs kann so schnell zum Problem werden. Daher folgende Tipps:

  • Haben Sie einen analogen Telefonanschluss und telefonieren Sie mit schnurlosen Telefonen, so halten Sie zusätzlich noch ein normales, kabelgebundenes Telefon bereit. Dieses wird nämlich über die Telefonleitung mit der nötigen Spannung versorgt.
  • Wenn in Ihrer Nähe eine Telefonzelle steht, kann auch diese noch benutzt werden. Hier wird das Telefon auch über das Telefonnetz versorgt.
  • Bei ISDN-Anschlüssen kann ein Notbetrieb geschaltet werden. Hierbei werden die Komponenten ebenfalls über das Telefonnetz versorgt. Lesen Sie hierzu die Hinweise in den Betriebsanleitungen Ihrer ISDN-Anlage / ISDN-Telefone oder fragen Sie direkt bei Ihrem Netzbetreiber und machen Sie sich mit dem Zuschalten der Funktion vertraut.
  • Ein Handy kann bei Stromausfall eine Alternative zum Festnetz bieten. Die Stromversorgung der Mobilfunksender wird noch für eine gewisse Zeit durch Batterien gepuffert.
  • Da bei solch großflächigen Lagen bei den Rettungsleitstellen meist ein erhebliches Aufkommen an Anrufen herrscht, kann es einen Moment dauern, bis Ihr Gespräch entgegengenommen wird. Bleiben Sie auf jeden Fall in der Leitung oder versuchen Sie es ggf. erneut.

...bei zusätzlichem Ausfall des Telefonnetzes:
Bei länger anhaltenden Stromausfällen werden durch die Rettungsleitstellen automatisch die Feuerwehren der betroffenen Gemeinden alarmiert. Die Einsatzkräfte besetzen dann die Gerätehäuser, welche über eine Notstromversorgung und weitere Kommunikationsmöglichkeiten, z.B. Funkverbindungen zu den anderen Hilfsorganisationen wie Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz verfügen.

Ebenfalls werden bei Bedarf weitere Anlaufstellen im Ortsbereich eingerichtet, an die sich die Bürger bei Bedarf wenden können.
Achten Sie in diesem Zusammenhang auf Hinweise, welche Sie über den Rundfunk erhalten. Im Bedarfsfall können Sie die Anlaufstellen aufsuchen und es kann, wenn nötig, von dort aus weitere (ärztliche) Hilfe angefordert werden.

Sie sollten Kerzen, Gas- / Petroleumlampe und ähnliches in geschlossenen Räumen nicht aus den Augen lassen, da ein Brand entstehen könnte. Gaskocher oder ähnliches sollten beim Zubereiten einer warmen Mahlzeit möglichst draußen verwendet werden.

Im Notfall 112

Der Notruf 112 ist der europaweite Notruf für alle nichtpolizeilichen Gefahren. Sie erreichen somit immer schnellstmögliche Hilfe von Feuerwehr und Rettungsdienst - auch per Mobiltelefon.

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AhrweilerAhrweiler ist ein Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz. Der Stadtteil hat heute ca. 7546 Einwohner.

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